Gastbeitrag von Silvia Stern zum Thema Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

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Gastbeitrag von Silvia Stern zum Thema Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

Gastbeitrag zum Thema Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

Ich freue mich wieder einen neuen Gastbeitrag zum Thema „Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz“ von einer tollen Trainerin und Coachin Silvia Stern auf dem Wunschschmiede Blog veröffentlichen zu dürfen.

Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

Wie wichtig es in dieser Zeit ist, in die Eigenverantwortung zu gehen, sehen wir immer wieder an den aktuellen Fällen von Mobbing, nicht nur am Arbeitsplatz.

Die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen bedeutet aber auch, niemandem mehr die Schuld zu geben.

Während meiner persönlichen Entwicklung durfte ich einige spirituelle Lehrer kennenlernen.
Einer von ihnen hat mir einen Satz mit auf den Weg gegeben, der sich mir eingebrannt hat:

„ Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht“

Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz

Diesen Satz verstehe ich so, wem ich die Schuld gebe, dass Dinge in meinem Leben falsch laufen, dem gebe ich die Macht über mein Leben. Wenn ich also nicht möchte, dass ein anderer Mensch mein Leben negativ beeinflusst, muss ich anfangen, die Verantwortung für alles, was in meinem Leben geschieht selbst zu übernehmen.

Als mir dies vor einigen Jahren bewusst geworden ist und ich die Entscheidung getroffen habe, den Weg in die Eigenverantwortung zu gehen, hat sich alles in meinem Umfeld zum positiven verändert.

Es ist ein festgeschriebenes kosmisches Gesetz der Resonanz, welches dafür sorgt, dass uns nur unsere eigenen, oft versteckten Muster im Aussen gespiegelt werden! Dieses Gesetz wirkt immer. Wenn wir also ganz ehrlich zu uns selbst sind, werden wir feststellen, das in entsprechenden Situationen, in denen wir glauben „gemobbt“ zu werden, wir selbst den Anlass dazu geben, durch eine innere Haltung, die wir nach aussen spiegeln.

Hier möchte ich als Beispiel von einem Fall erzählen, den ich miterleben durfte:

Bianca, meine damalige Arbeitskollegin beschwerte sich fast täglich den Tränen nahe bei mir, wie ungerecht und fies die anderen Kollegen sind und auch der Chef zu ihr sei. Es träfe immer nur sie, wenn es niedere Arbeiten zu verrichten gäbe und grundsätzlich, wenn sie Dienst habe, sei immer so viel zu tun, dass sie nicht pünktlich Feierabend machen könne.
Tatsächlich konnte ich beobachten, wie verschiedene unbeliebte Aufgaben, immer wieder ihr zufielen und die anderen in einem respektlosen  Ton mit ihr sprachen.

Wenn ich sie aufforderte dies bei den entsprechenden Leuten in der aktuellen Situation einmal anzusprechen weigerte sie sich und glaubte, es sei ja sowieso vergeblich.

Sie befand sich also in der klassischen Opferrolle. Wollte sich nicht wehren und bot so immer wieder eine Plattform für neue „Ungerechtigkeiten“.

Die Dinge anzusprechen und beim Namen zu nennen ist aber unumgänglich wenn ich die Situation für mich selber zum besseren verändern möchte.

Was aber, wenn mein Selbstbewusstsein so klein ist, dass ich mir ein Gespräch mit dem Chef  z.B. nicht zutraue? 

In all diesen Fällen von Mobbing und psychischem Druck geht es um das eigene Selbstbewusstsein. Denn je bewusster ich mir meiner selbst bin, desto eher erkenne ich meinen eigenen Wert.

Was kann ich nun tun um meine wahre Größe zu erkennen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln?

Mobbing GastbeitragDie meisten Fälle von schwachem Selbstwertgefühl sind zurückzuführen auf Erlebnisse in der eigenen frühen Kindheit.
Meist geht es dabei darum, dass man aus dem Kindheitsbewusstsein heraus, Aussagen von Mutter oder Vater falsch gedeutet und auf sich bezogen hat.

Da wir mit unter drei Jahren noch nicht in der Lage sind, Situationen richtig einzuschätzen.
Ein Beispiel: Ich bin 2,5 Jahre alt, sitze mit Malstiften und einem Blatt Papier am Tisch und bringe meine Kunst zum Ausdruck. Voller Stolz will ich nun meiner Mutter dieses schöne Bild zeigen. Sie steht derweil am Herd, um das Essen pünktlich auf den Tisch zu bringen, der Postbote klingelt und gleichzeitig geht das Telefon. Sie ist gestresst und herrscht mich an: „ Jetzt nicht auch noch du“. In diesem Moment nehme ich ihr gestresstes Gefühl wahr und beziehe die Aussage auf mich und mein Bild. Ich glaube ich bin nichts wert und habe keine Anerkennung verdient.

So in etwa wiederholen sich noch einige Szenen in meinem weiteren Leben, vielleicht gibt es noch einen herrschenden Vater und daraus entsteht dann ein schwaches Selbstwertgefühl, dass wenn ich es nicht bewusst bearbeite und aus dem Kindheitsbewusstsein heraustrete, -welches im Unterbewusstsein immer noch wirkt-, meine schwache innere Haltung nach aussen spiegelt und mich angreifbar macht.

Die gute Nachricht hierbei ist aber ganz klar: ICH KANN ES ÄNDERN!

Hier kann ich mir Hilfe suchen, bei einem ausgebildeten Coach, der sich mit dieser Thematik gut auskennt und Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.

Die Entscheidung zur positiven Veränderung für mein Leben muss ich selbst treffen.

Eine innere Bereitschaft dazu öffnet aber bereits die erste Tür. Es ist ein sich lohnender Prozess, ein erster Schritt auf dem Weg zu mir selbst und in eine freies selbstbestimmtes Leben.

Alles Liebe

Silvia Stern

Weitere Informationen gibt es hier:

Silvia Stern

Silviasterncoaching Ganzheitliche Lebensberatung/Tiefenpsychologische Hilfe

Lessingstr. 14 c 45699 Herten

Tel: +49 2366 565213

Fax: +49 2366 566851

Email: silviastern@mail.de

Tipps & Infos: www.silviastern.com

Youtubekanal: https://goo.gl/qCC6Xu

Info zum Autor:

Seit über zehn Jahren arbeite ich, Andreas Schmied, mit Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sei es mit Menschen mit Behinderungen in Behindertenwerkstätten, Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Unternehmen, mit Betriebsräten, Menschen in Lebenskrisen, in der Erwachsenenbildung, sowie mit Schülern und Lehrern. Im Laufe meines beruflichen Werdegangs habe ich unterschiedliche Ausbildungen absolviert, u.a. als Diplom Sozialpädagoge (FH), Trainer und Coach. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind ständige Begleiter meines Lebens. Bereits in jungen Jahren sammelte ich ehrenamtlich als Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und als Mitglied des Jugendparlaments der Gemeinde Unterhaching erste Erfahrungen für meine berufliche Zukunft.

9 Kommentare

  1. L❤ebe was ist 30. Januar 2018 um 9:43 Uhr - Antworten

    ein super Beitrag! habe ich selber leider auch schon erfahren müssen :/
    am Ende hat nur eine klare Trennung vom Arbeitsplatz geholfen!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    • Andreas 30. Januar 2018 um 11:23 Uhr - Antworten

      Dankeschön Tina,

      ich weiß nur zu gut, wie es dir erging. Hoffe, Du hast mittlerweile deinen Traumjob gefunden?! Ich finde es wichtig so viele Menschen, wie nur möglich für dieses Thema zu sensibilisieren, denn jeder Mobbing Fall ist einer zu viel!

      Viele Grüße

      Andreas

  2. Ronja 30. Januar 2018 um 10:00 Uhr - Antworten

    Hallo Andreas,

    ich finde Mobbing einfach nur ekelhaft! Leider passiert es viel zu oft im Alltag.
    Wenn ich selbst sehe, dass jemand unrecht behandelt wird, greife ich fast immer ein!

    Danke für den Beitrag, mit dem du sicher einige Augen öffnen kannst.

    Lg
    Ronja

  3. Andreas 30. Januar 2018 um 11:22 Uhr - Antworten

    Hallo Ronja,

    danke für deinen Kommentar, da hast Du Recht! Finde es super, wie Du handelst und dass Du Zivil Courage zeigst.

    Viele Grüße

    Andreas

  4. Dorie 30. Januar 2018 um 12:33 Uhr - Antworten

    Oftmals vergisst man in Mobbing-Situationen, dass positives auch positives anzieht und eben andersrum. Aber es fällt natürlich schwer positiv zu bleiben. Deswegen danke für den Beitrag 🙂 der gibt eine Perspektive
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

    • Andreas 30. Januar 2018 um 12:41 Uhr - Antworten

      Hallo Dorie,

      danke für dein Feedback. Da hast Du vollkommen Recht! Positiv bleiben und positiv denken ist immer hilfreich, leider in solch einer Situation nur sehr sehr schwer…

      Viele Grüße

      Andreas

  5. Conchita 30. Januar 2018 um 20:04 Uhr - Antworten

    Ein wirklich tolle Beitrag und so wahr! Ich habe auch erlebt, dass die meisten Mobbingopfer sich förmlich „anboten“ genau sie auszuwählen und nicht mal mit der faust auf den Tisch gehauen haben. Natürlich ist es schwer, aber ganz sicher nicht unmöglich.

    • Andreas 31. Januar 2018 um 9:49 Uhr - Antworten

      Hallo Conchita,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Oft fehlt es den Mobbing Opfern an den Glauben an sich, ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl ist am Boden. Dass nutzen die Mobber und Bosser gezielt aus. Sich dagegen zu wehren ist sehr schwer, aber verdammt wichtig! Sehr oft können sich die Gemobbten nur mit Hilfe und Unterstützung wehren!

      Viele Grüße

      Andreas

  6. Sabienes 9. Februar 2018 um 9:54 Uhr - Antworten

    Mobbing ist was ganz böses. Und oft stehen die Opfer vor dem Problem, lediglich kleinen, fiesen Sticheleien ausgesetzt zu sein, die man kaum in Worte fassen kann.
    LG
    Sabienes

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