Welche Mobbing Formen gibt es und wo treten diese auf?

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Welche Mobbing Formen gibt es und wo treten diese auf?

Welche Mobbing Formen gibt es?

Mobbing ist beinahe täglich in den Medien präsent. Ständig hört man von neuen Mobbingfällen, angefangen von Mobbing in der Schule, Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing in der Ehe, Internetmobbing, Cybermobbing, Bossing, und vielem mehr…!

Antworten dazu gibt es in dem ein oder anderen Ratgeber dazu. Oft schreibt auch die Presse darüber, welche Mobbing Formen es gibt.

Was versteht man unter Mobbing?

Hier die Definition von Heinz Leymann: „Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind (von einer Person oder mehreren anderen Personen) und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnen.“ Statistisch wurde festgelegt, dass es sich um Mobbing handelt, wenn die feindseligen Handlungen mindestens ein halbes Jahr dauern und mindestens einmal pro Woche vorkommen. Einmalige oder mehrmalige Unverschämtheiten, wie sie im zwischenmenschlichen Bereich eben vorkommen, können deshalb noch lange nicht als Mobbing bezeichnet werden. Dies stellt auch ein Problem bei der Verwendung des Begriffs in der Alltagssprache dar. Frei nach dem Motto, dass Mobbing nur ein neuer Begriff für eine alte Tatsache ist, die man zuvor mit Intrige, Hänseleien und Verleugnung usw. benannt hat. Mobbing ist eher ein Entwicklungsprozess, der eine gewisse Eigendynamik erlangt, wenn nicht in diesen eingegriffen wird. Dies ist der entscheidende Aspekt: „Denn der Hauptgrund dafür, dass Mobbing Menschen zugrunde richtet ist der, dass man es geschehen lässt, dass niemand rechtzeitig eingreift.“ -> Es herrscht Lebensangst im Alltag.

Wo kommt Mobbing vor?

Dazu gibt es zig verschiedene Antworten von Forschern und Wissenschaftlern. Fakt ist, Mobbing geschieht vorallem in “ Zwangsgemeinschaften „, wie in der Arbeitswelt, Schule, Ausbildungseinrichtungen oder ähnlichem, denn diese Bereiche können von den Opfern nicht ohne weiteres verlassen werden.

Jetzt stellt sich die Frage, wie wird man zum Mobbingopfer und warum wird man gemobbt?

Die Antworten darauf sind so vielfältig wie die potenziellen Ursachen von Mobbing. Konkurrenz, Leistungsdruck, Neid und Missgunst aber auch die Angst zu Versagen, oder die Angst um den eigenen Arbeitsplatz können der Auslöser für Mobbing sein. Es kann jeden treffen, das typische Opfer von Mobbing gibt es nicht! Auch die soziale Herkunft spielt nicht zwingend eine Rolle ob man gemobbt wird oder nicht!

Welche Mobbing Formen gibt es?welche mobbing formen gibt es

Welche Mobbing Formen gibt es, tatsächlich?

Wer von Ihnen, meine werten Leser hat sich nicht schon einmal diese Fragen gestellt? Eine Aufzählung aller Formen von Mobbing würde diesen Artikel sprengen, also stelle ich Ihnen kurz die vier gängigsten Formen vor:

1. Mobbing in der Schule

Mobbing ist ein Verhalten unter Schülern, das darauf abzielt, eine Person zu verletzen, einzuschüchtern, zu entmutigen, auszugrenzen oder aus der Klassengemeinschaft und der Schule zu drängen. Mobbing kann auch von Lehrern ausgehen oder sich gegen solche richten.
Doch nicht jeder Konflikt in der Schule ist Mobbing. Damit von Mobbing gesprochen werden kann, müssen solche Handlungen und Angriffe häufiger, über einen längeren Zeitraum und systematisch erfolgen sowie eine erhebliche Stärke erreichen. Der Gemobbte ist meist unterlegen und sieht sich außerstande, sich zu wehren oder der Situation zu entkommen.

2. Mobbing am Arbeitsplatz

Nicht jede Streitigkeit oder Krach unter Kollegen oder mit Vorgesetzten ist automatisch Mobbing. Wissenschaftler definieren es als eine Aneinander Kettung von Angriffen über mehrere Monate und mit gewisser Kontinuität. Die Anfänge sind oft schleichend und werden von den Betroffenen oftmals nicht bewusst registriert. Erste Mobbing-Anzeichen können das plötzliche Verstummen von Gesprächen bei Betreten des Raumes oder das Lächerlich machen vor Kollegen und Vorgesetzten sein. Konkreter und deutlicher wird es, wenn der Angreifer beispielsweise einen unfreundlichen Umgangston anschlägt, Fragen ignoriert und den Betroffenen wie Luft behandelt. Auch das bewusste Zurückhalten von Informationen, ständige Kritik an der Arbeit, das Beschneiden von Kompetenzen oder geistiger Diebstahl dienen den Angreifern als Mittel und Wege, um ihre Opfer zu schädigen und demütigen. Auch vor Telefonterror, der Androhung körperlicher Gewalt oder dem Unterschieben von Diebesgut schrecken einige nicht zurück. Auch die mutwillige Beschädigung und Manipulation von Arbeitsmitteln ist ebenso keine Seltenheit wie vermeintlich zufällige Missgeschicke und Unfälle, die dem Mobbing-Opfer Schaden zufügen. Wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter mobben, nutzen sie ihre Machtposition oftmals dahin gehend aus, dass sie den Betroffenen willkürlich versetzen, kurzfristig Urlaub verweigern, ihm unqualifizierte Tätigkeiten übertragen oder ihn im Gegenzug mit Aufgaben betrauen, die die Qualifikation deutlich übersteigen, um ihn anschließend als Versager hinzustellen.

3. Bossing

 Unter Bossing versteht man Mobbing seitens Vorgesetzter und Chefs, die als Täter verschiedene Formen von Gewalt in Form von Mobbing gegen ihre Mitarbeiter anwenden.

4. Cybermobbing

Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cybermobbing, auch Internet-Mobbing, Cyberbullying sowie Cyberstalking werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen usw..
Letztlich ist Cybermobbing nichts Anderes als Hänseln, Schikanieren, Beschimpfen und Erpressen in den sozialen Online-Netzwerken. Dazu gehört der Versand von E-Mails oder SMS, die Belästigung im Chat oder im Instand Massaging, auf Webseiten oder durch die Verbreitung von Videos. Genutzt werden öffentliche, halb-öffentliche oder private Foren, in denen der Betroffene vor einem breiten Publikum fertiggemacht werden soll.
Der große Unterschied zum Mobbing in der realen Welt ist, dass sich der Mobbende in der virtuellen Welt weitgehend anonym bewegen kann.

Fakt ist…

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Info zum Autor:

Seit über zehn Jahren arbeite ich, Andreas Schmied, mit Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sei es mit Menschen mit Behinderungen in Behindertenwerkstätten, Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Unternehmen, mit Betriebsräten, Menschen in Lebenskrisen, in der Erwachsenenbildung, sowie mit Schülern und Lehrern.

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